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Schlossplatz

Führungen in Wiesbaden > EntdeckungsTouren



Von Fürsten,
Bürgern und Beamten

Eine stadt- und kunstgeschichtliche EntdeckungsTour im politischen Zentrum der Stadt

Für Gruppen jederzeit nach Vereinbarung
Treff: Scharfes Eck - Kreuzung Marktstraße/Langgasse

Leitung: Rainer Niebergall

Für Gruppen jederzeit buchbar
Gruppentarif (bis 25 Personen) 95,00 €


Öffentliche Führungen
Derzeit sind keine öffentlichen Führungen vorgesehen, für Gruppen ist die Führung aber jederzeit buchbar.

Treffpunkt: "Scharfes Eck" (Kreuzung Kirchgasse/Langgasse/Marktstraße)
Dauer ca. 2 Stunden

Tickets: 8,00 € pro Person


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„EIN AUERGLOCK HEIS ICH, WIESBADEN DIN ICH, PAVLUS FISCHER CU BINGEN GOS MICH 1548“, lautet die Inschrift der Stadtglocke, die sich heute noch im Eingangsbereich der Feuerwache 1 am Kurt-Schumacher-Ring befindet und dort besichtigt werden kann. Die Stadtglocke wurde bei Feuer und Gefahr geschlagen; bis 1873 hatte sie ihren Platz im Glockenstuhl des Uhrturms in der Marktstraße. Der Uhrturm, in dem sich zeitweise auch das Stadtarchiv befand, wurde 1873 abgerissen. Zwar regte sich massiver Protest aus der Bürgerschaft, aber das gotische Tor war zum Verkehrshindernis geworden. Hier befindet sich der Zugang zur „Engeren Stadt“.

Die engere Stadt hat ihren Ursprung im Mittelalter. Neben dem auf die römische Zeit zurückgehenden Flecken um den Mauritiusplatz und dem Badebezirk im Sauerland bildet sie die dritte Keimzelle der Stadt um die in fränkischer Zeit entstandene Burg. Die Fundamente dieser ältesten Burg wurden beim Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg stark beschädigten Kavalierhauses entdeckt. Aus dieser frühen Zeit hat sich nichts erhalten. Das alte Rathaus von Stadtbaumeister Valerius Baussendorf von 1609 ist in seiner Grundsubstanz das älteste Gebäude der Stadt, und in seinem Umfeld reichen einige Keller bis in die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg zurück. Am barocken Marktbrunnen von 1753 versorgten sich die Wiesbadener Bürger bis ins späte 19. Jahrhundert mit Wasser, und drum herum wurde Markt gehalten. Die nassauischen Herzöge störte es wenig, dass vor ihrem „Herzoglichen Haus“, wie es in den Bauakten heißt, die Marktfrauen ihre Waren feilboten. 1848 wurde das „Geschrei“ allerdings bedrohlich, als sich 30000 Nassauer Bürger vor dem Schloss versammelten und die Erfüllung ihrer „Forderungen der Nassauer“ verlangten...



Rainer Niebergall – KulTour & Mehr
Stadtführungen, Stadtgeschichte, Planung, Organisation & Management

Mitglied im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e. V.
Taunusstraße 57 • 65183 Wiesbaden • Telefon 0611 507427 • Mobil 0171 2006704
Email: Info@KulTour-und-Mehr.de

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