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Historismus in Wiesbaden

Führungen in Wiesbaden > KennenlernTouren



Wiesbaden:
Historismus vom Allerfeinsten

Eine stadt- und kunsthistorische EntdeckungsTour - nicht nur für kunsthistorisch interessierte Gäste


Sonntag, 11. März 2018, 14.00 h
Treff: Luisenplatz (Waterloo-Obelisk)

Leitung: Rainer Niebergall

Für Gruppen jederzeit buchbar
Gruppentarif (bis 25 Personen) 99,00 €


Öffentliche Führungen
Sonntag, 11. März 2018, 14.00 h
Sonntag, 8. Juli 2018, 15.00 h
Sonntag, 4. November 2018, 14.00 h

Treffpunkt: Waterloo-Obelisk (Luisenplatz)
Dauer ca. 2 1/2 Stunden

Tickets: 8,00 € pro Person

Karten vor der Veranstaltung
Reservierung 0611 507427


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Mit guten Gründen bewirbt sich die hessische Landeshauptstadt als "Bühne der Gesellschaftskur" und als herausragendes Beispiel für die historistische Architektur des 19. Jahrhunderts um die Anerkennung als Weltkulturerbe.

Um das Jahr 1800 war Wiesbaden ein ackerbürgerlich geprägtes Landstädtchen mit 2500 Einwohnern. Die Nähe zur Residenz in Biebrich bewirkte, dass Wiesbaden Hauptstadt des neu gegründeten souveränen Herzogtums Nassau wurde.

Während der folgenden 100 Jahre blieb kein Stein auf dem anderen ... der Klassizismus gab der Stadt ihre Kontur und schuf in bewusstem Gegensatz zum Überschwang des Barock Plätze und öffentliche Gebäude nach antikem Vorbild. Die folgende Generation wehrte sich gegen die rationale Strenge und adaptierte historischen Vorbilder, die schmuckreicher waren und Stimmungen evozierten. Die Annexion 1866 drängte die süddeutschen Einflüsse zurück; fortan dominierte das Berliner Baugeschehen und das selbstbewusste Bürgertum suchte seine Vorbilder in Epochen, denen es sich verbunden fühlte und die es "streng" nachahmte. Mit dem Epochenjahr 1888 wich die preußische Bescheidenheit einer neobarocken Prachtentfaltung, die zwar französischen Vorbildern folgte, aber das Bedürfnis der geltungsbedürftigen Eliten nach Selbstinszenierung bediente. Nicht von ungefähr mündet die anti-barocke Rückbesinnung auf strenge historische Vorbilder am Ende des 19. Jahrhunderts in einen neuen Barock und eine malerische Beliebigkeit, die im Wiesbadener öffentlichen Baugeschehen - markiert durch den Weggang des in der Konkurrenz mit Friedrich von Thiersch um den Neubau des Kurhauses unterlegenen Stadtbaumeisters Felix Genzmer - in einen bemerkenswerten Neoklassizismus mündet.

In Wiesbaden sind alle Phasen des Historismus durch exemplarische Bauwerke vertreten - der Rundgang beginnt auf dem klassizistischen Luisenplatz und endet am Kaiser-Friedrich-Bad, dem letzten vor dem I. Weltkrieg fertig gestellten Prachtbau.



Rainer Niebergall – KulTour & Mehr
Stadtführungen, Stadtgeschichte, Planung, Organisation & Management

Mitglied im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e. V.
Taunusstraße 57 • 65183 Wiesbaden • Telefon 0611 507427 • Mobil 0171 2006704
Email: Info@KulTour-und-Mehr.de

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