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Russische Kirche und Friedhof

Führungen in Wiesbaden > KennenlernTouren



Russland in Wiesbaden

Griechische Kapelle und Russischer Friedhof: eine deutsch-russische EntdeckungsTour


Sonntag, 24. September 2017, 15.00 h
Treff: Russische Kirche (Neroberg)


Leitung: Rainer Niebergall

Beachten Sie bitte auch den Hinweis für Gäste, die NUR den russischen Friedhof besichtigen möchten!

Für Gruppen jederzeit buchbar
Gruppentarif (bis 25 Personen) 95,00 €

zzgl. Eintritt in die Russische Kirche


Öffentliche Führungen
Samstag, 10. Juni 2017, 15.00 h
Sonntag, 24. September 2017, 15.00 h

Treffpunkt: Russische Kirche (Neroberg)
Dauer ca. 2 Stunden

Tickets: 10,00 € pro Person

Karten vor der Veranstaltung
Reservierung 0611 507427


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Gäste, die
nur den Russischen Friedhof
besichtigen möchten, können sich der
Gruppe am Eingang zum Friedhof
gerne anschließen,
ca. 15.40 Uhr.
Der Ticketpreis reduziert sich auf
7,50 € pro Person.

Nicht weniger als fünf Großfürstinnen galt es 1840 zu verheiraten. Die Blicke der Mütter waren nach Deutschland gerichtet und der junge Herzog Adolf galt als gute Wahl. Im Januar 1844 wurde die Hochzeit in Petersburg gefeiert; kaum ein Jahr später starb die junge Herzogin bei der Geburt ihres ersten Kindes. Standesgemäß und in geweihter Erde sollte die Großfürstin begraben werden, und wieder sprach die Mutter ein gewichtiges Wort mit. 1855 erhoben sich über Wiesbaden aus traurigem Anlass die ersten goldenen Kuppeln einer russische Kirche in Südwestdeutschland.

Schon bei der Einweihung wurde der Wunsch geäußert, dass bei der Kirche ein Friedhof angelegt würde. Im Ausland zu sterben und nicht nach orthodoxer Sitte begraben zu werden, war für viele Russen ein unerträglicher Gedanke. Wieder führte die Mutter der Herzogin, die aus Württemberg stammende Großfürstin Jelena Pawlowitsch, die in Russland so sehr für Wiesbaden getrommelt hatte, Regie. Auf einen durch den Herzog zur Verfügung gestellten Waldstück entstand der russische Friedhof, dessen Anlage Jelena und das russische Außenministerium je zur Hälfte bezahlten.

Etwa ein Drittel der 800 Beisetzungen erfolgte vor 1917. Angehörige des Zarenhauses und des russischen Hochadels, Regierungsbeamte, Diplomaten, kaiserliche Würdenträger und Geistliche fande hier ihre letzte Ruhestätte. Nach der Revolution war verband die meisten der hier Bestatteten, dass sie sich zu Lebzeiten auf der Flucht befunden hatten: im Bürgerkrieg vor den "Roten", in der Sowjetunion vor den stalinistischen Säuberungen, im Zweiten Weltkrieg vor der Rotem Armee. Auf die erste Emigration folgte bisweilen eine zweite. Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Displaced Persons konnten oder wollten nicht zurückkehren. Der Gang über den Friedhof ist ein Gang durch die russische Geschichte - von Napoleon bis Gorbatschow. Das prominenteste Grab: Alexej von Jawlensky († 1941).

Begleitend zur Führung oder wenn Sie den Spaziergang auf eigene Faust unternehmen möchten, können Sie ein Skript zum Preis von 12,50 € (als pdf-Datei 10,00 €) erwerben.

Ca. 90 Seiten, DIN A 4, spiralgebunden.

Versand zzgl. Versandkosten (Pauschale 1,90 €)









Rainer Niebergall – KulTour & Mehr
Stadtführungen, Stadtgeschichte, Planung, Organisation & Management

Mitglied im Bundesverband
der Gästeführer in Deutschland e. V.
Taunusstraße 57 • 65183 Wiesbaden • Telefon 0611 507427 • Mobil 0171 2006704
Email: Info@KulTour-und-Mehr.de


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