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Taunusstraße

Führungen in Wiesbaden > EntdeckungsTouren



Von innovativen Betrieben und mehr als 30 Hotels und Pensionen

Eine stadt- und kunsthistorische EntdeckungsTour in der Taunusstraße


Samstag, 02.09.2017, 17.00 h
Sonntag, 03.09.2017, 11.30 h und 14.00 h
Treff: Vor der Kunsthandlung Reichard (Taunusstraße 18)

Für Gruppen jederzeit buchbar
Gruppentarif (bis 25 Personen) 95,00 €


Öffentliche Führung
Samstag, 2. September 2017, 17.00 h
Sonntag, 3. September 2017, 11.00 und 14.00 h

Treffpunkt: am Stand der Kunsthandlung Reichard (Taunusstraße 18)
Dauer ca. 1 3/4 Stunden

Tickets: 7,50 € pro Person

Karten vor der Veranstaltung
Reservierung 0611 507427


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Ihren Ursprung hat die Taunusstraße in den Jahren 1817/18. Erste Schritte zu einer Umgestaltung Wiesbaden waren erfolgt, Friedrichstraße, Wilhelmstraße und Schwalbacher Straße waren angelegt und wurden nach den Vorschriften der Herzoglichen Baugnaden bebaut. Eine Gesamtplanung fehlte noch, weswegen drei Baumeister – Carl Florian Goetz, Bernhard Hundeshagen und Christian Zais – beauftragt wurden, Überlegungen anzustellen. Zais war die schwierigste Aufgabe zugefallen. Sein Auftrag bezog sich auf den hügeligen Norden der Stadt, wo ein Quartier für Handwerker und kleine Gewerbetreibende vorzusehen war.

Zais löste die Aufgabe mit Bravour. Er setzte sich über alle topographischen Schwierigkeiten hinweg, verlängerte die Schwalbacher Straße bis auf den Heidenberg, schloss im stumpfen Winkel die steil abschüssige Röderstraße an, die am Fuß des Berges im rechten Winkel auf die Nerostraße stieß. Weil die 1809 für Bauern, Handwerker und einfaches Volk angelegte Nerostraße seinen ästhetischen Vorstellungen völlig entgegenlief, plante er kurzerhand eine weitere „Promenadenstraße“ entlang des alten Sonnenberger Weges, die er im stumpfen Winkel an die Wilhelmstraße anschloss. Die Idee des Fünfecks war geboren, und mit ihr die Taunusstraße.

1826 war die Taunusstraße auf der Nordseite vollständig bebaut. Die Südseite, wo der Neres- oder Schwarzbach verlief, blieb unbebaut und war Teil des Promenadenwegs um die klassizistische Stadt. Ab den 1840er Jahren wurde auch die Südseite bebaut, nachdem der Bach in einen Kanal unter der Straße verbannt worden war.

Die klassizistische Bebauung ist weitgehend verloren. Dafür haben sich hervorragende Beispiele aus der Zeit des nassauischen Spätklassizismus erhalten. Sie werden überragt von den Bauten des strengen und späten Historismus. Die Brandmauern führen vor, dass die Kaiserzeit in ganz anderen Dimensionen dachte. Im hinteren Teil der Taunusstraße, ursprünglich Elisabethenstraße genannt, entstand ab 1850 eine lockere Landhausbebauung, bis die geschlossene Bebauung der Großstadt um 1900 Block um Block vorrückte. Der Erste Weltkrieg setzte diesem Umgestaltungsprozess ein Ende.

Nicht weniger interessant ist das „Innenleben“ der Gebäude. Viel gibt es zu erzählen: von Hofvergoldern der Nassauer Herzöge, die immer noch Bilder rahmen, von hoch spezialisierten Ärzten, die eine Klinik von Weltruf begründeten. Davon, wie man sich als „Fräulein“ im 19. Jahrhundert eine selbständige Existenz schaffen konnte, und davon, wie findige Unternehmer mit innovativen Produkten Betriebe aufbauten, die heute, nach 150 Jahren, immer noch Weltruf genießen. Davon mehr auf dem roten Teppich ...

Begleitend zu Ihrer Führung oder wenn Sie den Spaziergang auf eigene Faust unternehmen möchten, können Sie ein Skript zum Preis von 10,00 € (als pdf-Datei 8,50 €) erwerben.

Ca. 80 Seiten, DIN A 4, spiralgebunden.

Versand zzgl. Versandkosten (Pauschale 1,90 €)








Rainer Niebergall – KulTour & Mehr
Stadtführungen, Stadtgeschichte, Planung, Organisation & Management

Mitglied im Bundesverband
der Gästeführer in Deutschland e. V.
Taunusstraße 57 • 65183 Wiesbaden • Telefon 0611 507427 • Mobil 0171 2006704
Email: Info@KulTour-und-Mehr.de

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