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Dichterviertel

Führungen in Wiesbaden > EntdeckungsTouren



Von Dichtern
und Dampfrössern

Eine stadt- und kunsthistorische EntdeckungsTour im Dichterviertel und rund um den neuen Hauptbahnhof


Mittwoch, 16. August 2017, 18.00 h
Treff: Landeshaus (Kaiser-Friedrich-Ring)

Leitung: Rainer Niebergall

Für Gruppen jederzeit buchbar
Gruppentarif (bis 25 Personen) 99,00 €


Öffentliche Führung
Montag, 1. Mai 2017, 15.00 h
Mittwoch, 16. August 2017, 18.00 h

Treffpunkt: Landeshaus (Kaiser-Friedrich-Ring)
Dauer ca. 2 1/2 Stunden

Tickets: 8,00 € pro Person

Karten vor der Veranstaltung
Reservierung 0611 507427


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Als im Jahr 1899 die Planungen für eine neue Elemen-
tarschule im Süden der Stadt, der späteren Gutenberg-
schule, einsetzten, zählte die Stadt Wiesbaden etwa 86.000 Einwohner und wuchs unaufhaltsam. Binnen 15 Jahren hatte die Stadt ihre Einwohnerzahl um gut 30000 gesteigert. Jenseits der bereits 1871 geplanten und genehmigten, aber erst nach der Überwindung einer Phase wirtschaftlicher Stagnation ab 1890 reali-
sierten Ringstraße waren mit dem Feldherrenviertel und dem Rheingauviertel bereits zwei neue Stadtviertel entstanden. Die Anlage des Gutenbergplatzes 1900 bildete den Auftakt für die Eröffnung eines weiteren neuen Wohnviertels für den gehobenen Mittelstand. Die Straßen wurden gemäß den Grundsätzen des malerischen Städtebaus unregelmäßig angelegt und nach Dichtern benannt – so entstand das „Dichter-
viertel“.

Im Auftrag des preußischen Staates bauten die Wies-
badener Architekten Werz & Huber ab 1904 das „Landeshaus“ und setzten damit ein Ausrufezeichen am unteren Kaiser-Friedrich-Ring. Im November 1906 wurde der von Fritz Klingholz entworfene neue Hauptbahnhof der Weltkurstadt in Betrieb genommen. Als 1907 mit dem Bau der evangelischen Lutherkirche nach den Plänen des Darmstädter Architekten Friedrich Pützer begonnen wurde, zeichnete sich bereits eine Krise im Wiesbadener Baugeschehen ab. Steigende Hypothekenzinsen würgten die Baukonjunktur ab, und da auch der über Jahre ungebremste Bevölkerungs-
zuwachs der stagnierte, trat bis zum Ersten Weltkrieg keine Belebung mehr ein. Die weitgehend auf privat-
wirtschaftlicher Basis im Rahmen der „Spekulation“ betriebene Bebauung endete an der Klopstockstraße; die 1910 aufgrund einer großzügigen Stiftung begonnene katholische Dreifaltigkeitskirche stand lange Jahre isoliert auf der „grünen Wiese“, bis die aus Mitteln des Deutschen Reichs finanzierten „Franzosen-
häuser“ die noch vorhandenen Lücken ausfüllten und die sozialen Wohnungsbauprogramme der 1920er Jahre die Bebauung fortsetzten.



Rainer Niebergall – KulTour & Mehr
Stadtführungen, Stadtgeschichte, Planung, Organisation & Management

Mitglied im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e. V.
Taunusstraße 57 • 65183 Wiesbaden • Telefon 0611 507427 • Mobil 0171 2006704
Email: Info@KulTour-und-Mehr.de

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